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Wenn Kaninchen oder Meerschweinchen nicht mehr fressen: Magen- und Darmstörungen, eine der häufigsten Erkrankungen bei kleinen Heimtieren. Die kleinen Patienten leiden stumm. Meist bemerken die Besitzer erst, dass ein Tier erkrankt ist, wenn es nicht mehr frisst, und oft ist dann die Krankheit schon sehr weit fortgeschritten. Unserer Tierärztin Susanne Prochnau liegen Meeirs und Kaninchen ganz besonders am Herzen. Nach dem Abschluss des Studiums hat sie in der Klinik für kleine Heimtiere der Stiftung der Tiermedizinischen Hochschule in Hannover ein praktisches Jahr absolviert.
In vielen Fällen hätten diese kleinen Patienten gar nicht erst krank werden müssen. Die richtige Ernährung spielt hier eine entscheidende Rolle.
Die Besitzer meinen es gut und kaufen Fertigfutter, das vermeintlich auf den Bedarf der Tiere zugeschnitten ist. Aber auch, wenn die schönen bunten Futtermischungen für Nager Regale füllen, artgerecht sind sie leider selten. Sie enthalten oft viel zu viel Getreide. Und das ist als Futter für  Meerschweinchen und Kaninchen alles andere als optimal. Am besten füttert man Heu, getrocknete Kräuter und frisches Gemüse und wenig Obst, denn auch das kann das empfindliche Verdauungssystem stören. Das Raufutter, also Heu, brauchen die Kaninchen unbedingt zur gesunden Ernährung, und darauf ist auch das Gebiss der Kleintiere eingerichtet. Beim Fressen nutzen sich die Zähne ab. Und das muss so sein, denn die wachsen ein Leben lang. Werden Schneidezähne und Backenzähne zu groß, kann das Tier nicht mehr richtig fressen, kauen und die Nahrung zerkleinern. Die Folge auch hier: Probleme im Verdauungstrakt, Verstopfungen, Durchfälle, Bauchschmerzen und letztendlich Fressunlust und Nahrungsverweigerung.

Durchfälle bergen noch ein anderes Risiko. Sie können Entzündungen im Analbereich hervorrufen. In diese offenen Bereiche der Haut legen Fliegen ihre Eier. Der Madenbefall kann zum Tod führen.
Bitte kontrollieren Sie Ihre Tiere regelmäßig.
Bei Fragen sind wir gerne für Sie da.

Nicht immer sind die Symptome bei allen Schädlingen für den Laien eindeutig zuzuordnen. Flöhe, Grasmilben und Zecken sind Blutsauger. Juckreiz, Hautentzündungen und allergische Hautreaktionen können die ersten beiden verursachen. Noch gefährlicher sind Zecken: Hundemalaria und Borreliose sind nur zwei von vielen schwerwiegenden Erkrankungen, die durch Zecken übertragen werden können.

Sehr unterschiedlich – je nach Alter des Hundes, Art der Würmer und Schwere des Befalls – sind die Symptome bei Wurmbefall. Auch hier ist das Risiko bei Nichtbehandlung hoch. Blutverlust, Verdauungsstörungen, Gewichtsabnahme… Durchfälle, Lethargie, struppiges Fell sind einige der Anzeichen, die auf einen Befall hindeuten können.
Spot on-Präparate, die auf die Haut geträufelt werden oder spezielle Halsbänder schützen vor Flöhen, Zecken und Milben. Regelmäßige Wurmkuren (Tabletten) töten die Parasiten im Inneren der Tiere ab. Wer sich hier scheut, eine Wurmkur „auf Verdacht“ zu geben, kann per Kotuntersuchung beim Tierarzt feststellen, ob ein Befall vorliegt.
So klein die schädlichen Tiere auch sind: Ihr Einfluss auf die Gesundheit unserer Haustiere kann groß werden. In jedem Fall gilt: Beratung und Vorbeugung helfen nicht nur Ihrem Tier. Sie sind auch günstiger als die teure Behandlung einer schweren Krankheit.