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Nicht immer sind die Symptome bei allen Schädlingen für den Laien eindeutig zuzuordnen. Flöhe, Grasmilben und Zecken sind Blutsauger. Juckreiz, Hautentzündungen und allergische Hautreaktionen können die ersten beiden verursachen. Noch gefährlicher sind Zecken: Hundemalaria und Borreliose sind nur zwei von vielen schwerwiegenden Erkrankungen, die durch Zecken übertragen werden können.

Sehr unterschiedlich – je nach Alter des Hundes, Art der Würmer und Schwere des Befalls – sind die Symptome bei Wurmbefall. Auch hier ist das Risiko bei Nichtbehandlung hoch. Blutverlust, Verdauungsstörungen, Gewichtsabnahme… Durchfälle, Lethargie, struppiges Fell sind einige der Anzeichen, die auf einen Befall hindeuten können.
Spot on-Präparate, die auf die Haut geträufelt werden oder spezielle Halsbänder schützen vor Flöhen, Zecken und Milben. Regelmäßige Wurmkuren (Tabletten) töten die Parasiten im Inneren der Tiere ab. Wer sich hier scheut, eine Wurmkur „auf Verdacht“ zu geben, kann per Kotuntersuchung beim Tierarzt feststellen, ob ein Befall vorliegt.
So klein die schädlichen Tiere auch sind: Ihr Einfluss auf die Gesundheit unserer Haustiere kann groß werden. In jedem Fall gilt: Beratung und Vorbeugung helfen nicht nur Ihrem Tier. Sie sind auch günstiger als die teure Behandlung einer schweren Krankheit.

Impftermin am 29. Mai

„Kaninchenseuche“ – die Zahl der betroffenen Tiere steigt. Das Virus, das die tödliche Krankheit auslöst, hat sich verändert und ist noch aggressiver geworden. Es heißt RHDV-2 und befällt Kaninchen und Feldhasen. Eine Heilung nach Ausbruch der Krankheit ist nicht möglich. Nur eine Impfung kann schützen.
Das Virus wird vorwiegend direkt übertragen werden, kann aber durch Mücken, andere Insekten und Einstreu weiter verbreitet werden. Es ist sehr lange überlebensfähig. Daher steigt das Risiko für Kaninchen, wenn auch Wildtiere infiziert sind. Nicht nur der Kaninchenzüchterverband, auch das Friedrich-Löffler-Institut (=Bundesforschungsinsitut für Tiergesundheit) sprechen von alarmierenden Zahlen und raten dringend zur Impfung.
In Deutschland gibt es bisher keinen zugelassenen Impfstoff. Die Tierklinik Vorbohle hat jetzt eine Ausnahmegenehmigung erhalten, Impfstoff aus Frankreich zu importieren und einzusetzen. Er schützt sowohl gegen RHDV als auch gegen die neue Variante RHDV-2.
Dieser Impfstoff kann nur in großen Einheiten geliefert werden und muss binnen weniger Stunden verbraucht werden. Deshalb bietet die Tierklinik Vorbohle allen Kaninchenhaltern, die ihr Tier vor einem qualvollen Tod schützen möchten, einen Impftermin an: Am Montag, den 29. Mai, zwischen 11 und 13 Uhr. Eine Anmeldung ist erforderlich: 05207-5500.