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Flöhe im Winter? Ja, denn diese Parasiten sind wahre Überlebenskünstler. Auch nach einer erfolgreichen Behandlung bei Flohbefall, die länger zurückliegen kann. Denn: Floheier oder verpuppte Larven verharren oft monatelang im Haus in ihrem Kokon, ohne dass man sie bemerkt. Wenn es dann im Winter muckelig warm drinnen ist, kommt ihre Zeit. Sie schlüpfen, nisten sich auf Hund und Katze ein und legen in kürzester Zeit neue Eier. Eine regelrechte Flohlawine kann so losgetreten werden.

Und natürlich wechseln die Parasiten dann auf andere Tiere – bei Hundebegegnungen zum Beispiel. Flöhe sind nicht nur lästig. Sie können schwere Erkrankungen auslösen (Allergien, Bandwürmer, Entzündungen). Flohhalsbänder oder Spot on-Präparate schützen die Tiere ganzjährig vor den Schädlingen. Welches Mittel ist für welches Tier das Beste? Wir beraten gerne.
Wenn sich das Tierhäufig kratzt, lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Die Blutsauger selbst erkennt man nur, wenn es bereits sehr viele sind. Was man besser sieht, ist der feinkrümelige Flohkot – auf dem Schlafplatz des Tieres zum Beispiel. Wenn man das Tier mit einem Flohkamm bürstet, bleiben die Krümel oft hängen. Wischt man sie mit einem feuchten Tuch ab, färben sich die Krümelchen rot.

Wenn das Tier befallen ist, ist auch um die Umgebung betroffen. Dann müssen nicht nur Hund und Katze behandelt werden. Staubsaugen und gründliches Wischen ist angesagt. Alles, was waschbar ist, sollte bei 60 Grad in die Maschine. Hundekissen, die nicht waschbar sind, müssen ausgewechselt und dicht in einem Plastiksack verpackt werden. Flohumgebungsspray hilft, ist aber nicht ungiftig.

Wenn ein Tier Schmerzen hat, muss es zum Tierarzt. Ganz einfach? Nicht immer. Humpelt der Hund, ist das ein klares Signal. Aber schon bei Bauchschmerzen kann es schwierig werden, die Symptome zu erkennen.

Längst ist wissenschaftlich erwiesen, dass Hund, Katze, Maus… ebenso Schmerzen empfinden wie wir. Aber: Tiere versuchen oft zu verbergen, dass sie leiden. Ein angeborenes Verhalten, das unsere Haustiere von ihren Vorfahren „geerbt“ haben. Schmerz bedeutet Schwäche, und in der Natur hat der Schwache keine Chance. Zeigt das Tier also deutlich Schmerzen, sollte es sofort zum Tierarzt gebracht werden, denn vermutlich ist es dann bereits länger krank.

Es gibt Signale die auf eine Krankheit hindeuten:
  • Zurückschrecken vor dem Fressen
  • Benagen und Belecken bestimmter Körperstellen
  • Aggressivität bei Berührung
  • fehlendes Spielverhalten
  • ängstlicher Gesichtsausdruck
  • Unsauberkeit
  • Lahmen
  • aufgekrümmter Rücken
  • Auftreibungen an einem Körperteil.

Wichtig ist also sein Tier genau zu kennen und zu beobachten. Ein Hund zum Beispiel, der krank ist, kann aggressiv oder apathisch reagieren, Nervosität zeigen oder auch antriebslos sein.

Ein dringender Rat: Geben Sie Ihrem Tier niemals ohne Absprache mit dem Tierarzt Schmerzmittel. Viele der Mittel, die Menschen helfen, sind für Tiere giftig. Und jede sinnvolle Schmerzbehandlung beginnt mit der Ursachenforschung. Durch die festgelegte Ausstattung einer tierärztlichen Klinik sind Tierhalter bei einem akuten Notfall dort am besten aufgehoben.

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